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Der Immobiliendeveloper
04.05.2009 - 08.05.2009 (EURO PLAZA Conference Center Wien)

Einführung     Das Programm     Referenten    Partner    PDF    

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Zeitplan:
jeweils von 09.00 - 17.00 Uhr (Pause 10.30 ca. 20 Minuten, im Anschluss 12.00 ca. 75 Minuten gemeinsames Mittagessen)
Tag 1 – Fokus „Feasibility Study, Projektidee,Vermarktung und Umsetzungskonzeption“

09.00 - ca. 17.00

Mag. Alexander Bosak, Marketing Director der Europolis Real Estate Asset Management GmbH
MMag. Philipp Kaufmann, Institut für Raum- und Immobilienwirtschaft der WU Wien
Dr. Andreas Köttl, Geschäftsführer der IC Projektentwicklung, Wien

Markt- und Bedarfsanalyse
  • Research: Quellen, Vorgehensweisen und Maßnahmen
  • Analysetools, Konkurrenzbeobachtung und Kundenbefragung
  • Feasability Study / Machbarkeitsstudie
Der Erfolg eines Immobilienprojekts hängt sehr stark vom Marktumfeld und einer fundierten Analyse ab. Um ein erfolgreiches Projekt zu positionieren, muss der Projektentwickler nicht nur den aktuellen Markt sehr genau kennen, sondern vielmehr den zukünftigen Bedarf und die Entwicklung des Projektumfelds verstehen und alle Fakten, ob mikro oder makro, ob volkswirtschaftlich oder rechtlich, wissen.

Aufsetzen eines Immobilienprojekts
  • Alles um das Grundstück – der Weg zum richtigen Standort
  • Welche Behörden sind zu berücksichtigen?
  • Zusammenarbeit mit der Bank
Wie ist der optimale Weg von der Projektidee bis zum Baubeginn? Viele Dinge sind im Vorfeld zu berücksichtigen. Ist Ihnen das Grundstück schon sicher? Welche Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung, um den richtigen Standort zu sichern? Sind alle Behörden gut eingebunden? Glaubt die Bank an das Projekt? Welches Konzept liegt dem allen zu Grunde?

Marketingkonzept und Herausforderung der „Vorverwertung“
  • Marketingkonzeption
  • Vermarktungsstrategien
  • Bedeutung der Vorverwertung
  • Preise, Kosten und gängige Kennzahlen
Basel II und die aktuelle Finanzkrise macht es in der nächsten Zeit noch schwerer, (spekulative) Projekte zu finanzieren. Ein hoher Vorverwertungsgrad schafft Sicherheit gegenüber der Bank. Um diesen aber zu realisieren, bedarf es schon viel Überzeugungsarbeit, optimaler Zusammenarbeit und eines guten Netzwerks. Welche Strategien der Verwertung haben Sie und wie schaut das beste „Immobilienmarketing“ aus?

ab ca. 17.30 – Gemeinsames Abendessen:
Lernen Sie Referenten und die übrigen Teilnehmer kennen, tauschen Sie sich über aktuelle Themen der Immobilienwirtschaft aus und verbringen Sie einen gemütlichen Abend mit uns.
Tag 2 – Fokus „Kaufmännische Dimensionen des Immobilienprojekts“

09.00 – ca. 17.00

MMag. Philipp Kaufmann, Institut für Raum- und Immobilienwirtschaft der WU Wien
Dr. Andreas Köttl, Geschäftsführer der IC Projektentwicklung, Wien
Dr. Gunther Lang, Prokurist, TPA Horwath, Wien

Kostenschätzung und Kalkulation
  • Developerkalkulation – eine nachhaltige Kalkulation aufsetzen
  • Szenarien berechnen
  • Rendite, Ertrag und Immobilienwert
Immobilienprojekte ziehen sich oft über Jahre. Deswegen ist es besonders wichtig, von Beginn an gut zu kalkulieren. Dazu gibt es Vergleichswerte und Kennzahlen. Unterschiedliche Szenarien zeigen, wie viel Spielraum vorhanden ist und welche kritischen Faktoren zu beobachten sind. Die Kalkulation ist das Fundament für eine erfolgreiche Projektentwicklung. Bei der Kalkulation gibt es von allen Beteiligten eine hohe Unsicherheit und unterschiedliche Standards. Aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen in der Praxis zeigen neue Wege auf – profitieren Sie vom Wissen einer überzeugenden Kalkulation.

Immobilienprojektcontrolling
  • Strategische Bedeutung des Projektcontrollings
  • Tools zur Kostenkontrolle & Reporting
  • Kosten effizient steuern
Projektcontrolling ist ein essentielles Erfolgskriterium. Es geht dabei nicht darum, genau zu wissen, wie Sie kosten mäßig unterwegs sind, sondern vor allem darum, strategisch zu steuern und zu intervenieren. Dazu gehören der Blick für das Detail und der Fokus auf das Ziel. Aufbauend auf der Kalkulation begleitet Sie dieses Tool über den gesamten Prozess der Projektentwicklung.

Steuerliche Aspekte bei der Projektentwicklung
  • Immobilientransaktionen und Projekte aus steuerlicher Sicht
  • Umsatzsteuer
  • Optimierungsmöglichkeiten im Hinblick auf ESt, KöSt, etc.
Steueroptimierung ist in Bezug auf Immobilienprojekte ein sehr anspruchsvolles Thema. Dieser Aspekt sollte von Anfang an mit gedacht werden. So kann man letztendlich die beste Rendite nach Steuern erzielen – die Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich und Sie haben daher viele Chancen, die es zu wissen gilt.
Tag 3 – Fokus „Recht & Technik“
 
09.00 – ca. 12.30 Fokus „Rechtsgrundlagen eines Immobilienprojekts“

Mag. Markus Bulgarini, Partner bei Höhne, In der Maur & Partner Rechtsanwälte GmbH, Wien
Mag. Mischa Blasoni, Rechtsanwalt in Kooperation mit Höhne, In der Maur & Partner Rechtsanwälte GmbH, Wien

Grundzüge des Immobilienrechts
  • Dringliche Rechte: Eigentum | Baurecht | Bedeutung des Grundbuchs
  • Obligatorische Rechte: Mietrecht und MRG | Pachtrecht
Es gibt eine Unzahl von rechtlichen Themen rund um die Immobilie. Wer hier genau Bescheid weiß, spart sich Umwege und Verzögerungen. Der Bogen spannt sich vom Grundbuch bis zum Bauarbeitenkoordinationsgesetz.

Vertragsgestaltung
  • Mieter – Vermieter Seite
  • Gewährleistungsfragen
  • Vom Kaufanbot bis zum Eigentumserwerb
In Bezug auf das Immobilienprojekt gibt es drei essentielle Vertragsformen. In jeder gibt es bestimmte Parameter zu beachten. Vertragsfallen können den wirtschaftlichen Erfolg schnell zunichte machen.

Rechtsfragen im Zusammenhang mit Bauwerkserrichtung
  • Bausicherheit und Generalunternehmerschaft
  • BTVG
  • Bauarbeitenkoordinationsgesetz
  • Haftungsfragen
13.45 – 17.00 Fokus „Technik“
 
Baumeister Ing. Ambros Porcham, Project Manager, ALBA Project Management, Romania

Bautechnische Grundlagen der Projektentwicklung
  • Aktuelle Baustoffe und Materialien
  • Trends der Bautechnik
  • Lösungen in Bezug auf Energieeffizienz
Werden in 5 bis 10 Jahren Immobilien immer noch so gebaut werden wie heute? Die technische Entwicklung ist rasant und auch die Anforderungen an Gebäude steigen laufend. Allein das Thema Energieeffizienz wird den Bau in den nächsten Jahren nachhaltig beschäftigen: Erdwärme, Bauteilkühlung bis zum Passivhaus – was ist für Ihr Projekt das richtige?

Haustechnik 
  • Kennzahlen für die Planung
  • State of the art
  • Betriebskosten
Haustechnik mitsamt der Gebäudeleittechnik ist mittlerweile ein bedeutender Kostenfaktor geworden. Bis zu einem Drittel der Errichtungskosten müssen schon dafür veranschlagt werden. Und schon in wenigen Jahren müssen Komponenten und ganze Systeme getauscht werden. Ein Grund, warum Investoren dieses Thema sehr genau beachten.
Tag 4 – Fokus „Grundlagen der Immobilienfinanzierung“
 
09.00 – ca. 17.00

Mag. (FH) Ronald Kain, Real Estate Finance CEE & SEE, Investkredit Bank AG, Wien

Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung
  • Besonderheiten der Projektfinanzierung
  • Varianten der Besicherung
  • Tools (Leverage Effekt, Yield Compression, etc.)
Der wirtschaftliche Erfolg einer Immobilie ist sehr davon abhängig, wie gut die Finanzierung des Projekts aufgestellt ist. Dem Leverage kommt bei der Finanzierung ein besonders hoher Stellenwert zu. Bei einem Fremdkapitalanteil von bis zu 70% hat eine geringe Verschlechterung der Konditionen schon einen bedeutenden Effekt. Gerade heute ist die Finanzierung für viele Projektentwickler schwer zu bekommen und die Projekte entscheiden sich über eine vorhandene Finanzierungszusage.

Anforderungen der Bank gegenüber dem Projektanten
  • Rating nach Basel II
  • Bonität und Eigenkapital
  • Exposee und Kommunikation
Mit Basel II ist die Projektfinanzierung noch einmal ein bisschen komplizierter geworden. Jetzt punktet der, der genau auf die Anforderungen der Bank eingeht und seine Bankbeziehungen laufend gepflegt hat. Ziel ist es, mit einem Finanzierungspartner schnell zum Abschluss zu kommen.

Risikoarten und Kosten
  • Marktrisiken und Marktposition eines Projekts
  • Operationale Risiken und deren Einpreisung
  • Risikominimierung
Risiko und Spekulation kosten nun mal. Deswegen ist es wichtig, genau zu wissen, welches Risikoprofil ein Projekt hat und was das für die Finanzierungskonditionen bedeutet. Vielleicht gibt es noch Stellschrauben, mit denen das Risiko minimiert werden kann.

Alternative Wege der Immobilienfinanzierung
  • Strukturierte Immobilienfinanzierungen
  • Mezzaninkapital
Eben das Thema Basel II und die Ereignisse um den 'credit crash' und der 'sub prime Krise' werden den Zugang zu herkömmlichen Finanzierungen erschweren. Da helfen strukturierte Finanzierungen, die den herkömmlichen Kreditanteil vermindern.
Tag 5 – Workshop „Feasibility Study und Due Diligence für Immobilienprojekte“
 
09.00 – ca. 17.00

MMag. Philipp Kaufmann, Institut für Raum- und Immobilienwirtschaft der WU Wien
MMag. (FH) Verena Plaschko, Asset Management und Beteiligungscontrolling , Urbia Holding a.s. –

Feasability Study an Hand praktischer Beispiele
  • Standort und Marktanalyse
  • Quellen und Methoden
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung
Teilbereiche der Due Diligence
  • Wirtschaftliche Aspekte
  • Rechtliche Aspekte
  • Technische Aspekte
Im Due Diligence Prozess wird ein Immobilienprojekt genau geprüft. Im Wesentlichen werden dabei diese drei Komponenten beleuchtet. Hier erfahren Sie, was die zentralen Parameter sind und wie Sie diese anwenden.

Ablauf und Organisation
  • Projektteams
  • Ablaufplan
  • Einschätzung und Bewertung
Für den gelungenen Start eines Immobilienprojekts müssen Informationen effizient erfasst und bearbeitet werden. Ein Team, dem Sie vertrauen, ist dabei genauso wichtig wie ein straffer Zeitplan und die richtige Hilfe.


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