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Lehrgang Der Produktionsleiter
16.11.2009 - 20.11.2009 (First Business & Conference Center, Millennium Tower, Wien)

Einführung     Das Programm     Referenten    Partner    PDF    

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Zeitplan:
jeweils von 09.00 - 17.00 Uhr (Pause 10.30 ca. 20 Minuten, im Anschluss 12.00 ca. 75 Minuten gemeinsames Mittagessen)
Montag: Im Anschluss gemeinsames Abendessen
Mittwoch: Im Anschluss gemeinsames Powerdinner zum Thema KVP
16. November 2009 

Konzepte und Instrumente des Produktionsmanagement

Schwerpunkt: Vermittlung theoretischer Konzepte, Lösung praxisrelevanter Aufgabenstellungen

o.Univ.-Prof. Dr. Bernd Kaluza, Abteilung Produktions-, Logistik- und Umweltmanagement, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
ao. Univ. Prof. Dr. Herwig Winkler, Abteilung Produktions-, Logistik- und Umweltmanagement, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Die Produktion und das Produktionssystem strategisch planen
  • Der Beitrag der Produktion zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
  • Aktuelle Entwicklungen in der Produktion
  • Planungsinstrumente des strategischen Produktionsmanagement
Konzepte für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) kennenlernen
  • Funktionsweise traditioneller PPS-Systeme
  • Vorstellung neuerer PPS-Systeme, z.B. Kanban, belastungsorientierte Auftragsfreigabe, MRP-II

Fallbeispiel:
Plant Intelligence / Echtzeitdatenerfassung als Fundament für effektive Fertigungs- und Prozessabläufe!
Ing. Harald Taschek, T&G Automatische DatenverarbeitungsgmbH

Lean Management und Lean Production erfolgreich einsetzen
  • Instrumente des Lean Management und der Lean Production
  • Flexibilität als strategischer Erfolgsfaktor in der Produktion
  • Moderne Produktionskonzepte, z.B. Individuelle Massenfertigung (Mass Customization)

im Anschluss gemeinsames Abendessen
Lernen Sie Referenten und die übrigen Teilnehmer kennen, tauschen Sie sich über aktuelle Themen der Produktion aus und verbringen Sie einen gemütlichen Abend mit uns.
17. November 2009 

Methoden des Logistik- und Supply Chain Management

Schwerpunkt: Kennenlernen logistischer Konzepte, Bearbeitung von Beispielen, Fallstudien

ao. Univ. Prof. Dr. Herwig Winkler, Abteilung Produktions-, Logistik- und Umweltmanagement, Alpen-Adria- Universität Klagenfurt

Ziele und Denkweisen des Logistik- und Supply Chain Management verstehen
  • Die Bedeutung der Logistik für den Unternehmenserfolg
Das Logistikmanagement richtig einsetzen

  • Entwicklung von Sourcing-Strategien
  • Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions-, Distributions- und Entsorgungslogistik
  • Einsatzmöglichkeiten von Logistikdienstleistern
  • Instrumente und Methoden für das Logistik-Controlling
Supply Chain Management zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten aktiv nützen
  • Das SCOR-Modell zur Abbildung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Planung und Gestaltung der unternehmensübergreifenden Material-, Informations- und Geldfluss
  • Konzepte des Supply Chain Management, z.B. Vendor Managed Inventory (VMI), Collaborative Plannig, Forecasting and Replenishment (CPFR) und Efficient Consumer Response
18. November 2009 

Herausforderungen und Potentiale des Human Ressource Management

Schwerpunkt: Überblick über Aufgaben und Lösungen der Personalführung, Beurteilung Ihrer Führungsqualität während schwieriger Führungsprobleme durch einen Experten

Dr. Paul F. Röttig, Geschäftsführer, Hewitt Associates GmbH

Ziele kommunizieren: Motivation durch transparente und realistische Zielvorgaben

  • Ziele festlegen und Mitarbeiter motivieren und fördern
  • Aktionspläne zur Motivationssteigerung
Individuelle Entwicklungspotenziale und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten

  • Fördern von High Potentials - Was tun mit „schwächeren“ Mitarbeitern?
  • Richtig reagieren bei Leistungseinbrüchen - Gründe erkennen und eingreifen
  • Das Mitarbeitergespräch: Worauf Sie achten müssen - Wie Sie sich optimal vorbereiten
Einsatz von motivierenden Anreizsystemen

  • Entgeltflexibilität und Zielvereinbarungen
  • Die Leistungsbeurteilung als Beratungs- und Förderinstrument
  • Innovative Bonussysteme als Anreiz für mehr Produktivität und Flexibilität

im Anschluss Powerdinner zum Thema KVP

Schwerpunkt: Sie erarbeiten gemeinsam die Erfolgsfaktoren der KVP-Einführung und die Voraussetzungen, um einen langfristigen Nutzen für Ihr Unternehmen zu generieren

Ing. Johannes Schlager, Geschäftsführender Gesellschafter, Schlager OEG
19. November 2009

Qualitäts- und Effizienzsteigerung durch Produktionscontrolling

Schwerpunkt: Vermittlung des Aufbaus und Einsatzes des Produktionscontrollings zur Unterstützung des Produktionsleiters, Vorstellung und Lösung praktischer Beispiele

DI Dr. mont. Oliver Jöbstl, Geschäftsführender Gesellschafter, successfactory management coaching gmbh 

Durch Kennzahlen den Produktionsbetrieb steuern 

  • Kennzahlen im Unternehmen „leben“ - über alle Hierarchien hinweg
  • Erfolgsfaktoren im Umgang mit Kennzahlen: Chancen und Gefahren
  • Visuelle Darstellung von Kennzahlen – Transparenz als Basis für Optimierung
Ausgewählte Kennzahlen im Produktionsbereich
  • Überblick über wichtige Kennzahlen in der Produktion
  • Produktivität, Effizienz und Prozessfähigkeit richtig messen
  • Der OEE (Overall Equipment Effectiveness) – Wert als Produktivitätsmaß
  • Entwicklung von Balanced Scorecards zur Ziel- und Strategieplanung und -umsetzung
Aufbau eines Produktionscontrolling-Systems in der Praxis
  • Schritt für Schritt zum Kennzahlensystem
  • Die richtigen Kennzahlen finden
  • Spielregeln im Umgang mit Kennzahlen vereinbaren
20. November 2009 

Organisation der Instandhaltung

Schwerpunkt: Aufzeigen der Bedeutung der Instandhaltung für eine hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit, Vermittlung ausgewählter Konzepte und Methoden des Instandhaltungsmanagement

DI Dr. Andreas Dankl, Geschäftsführender Gesellschafter von dankl+partner consulting gmbh

Strategische Bedeutung der Instandhaltung und Anlagenwirtschaft
  • Welche Organisation ist in der Instandhaltung zweckmäßig?
  • Kennenlernen von Instandhaltungsstrategien
  • Planung und Durchführung von Instandhaltungsprozessen
Das Konzept des "Total Productive Maintenance" – ein ganzheitlicher Ansatz
  • Der Beitrag der Instandhaltung zur Produktivität
  • Produktive Verlustquellen aufdecken und gezielt eliminieren
  • Wesentliche Elemente des TPM an Hand eines Praxisbeispiels

Rechtliche Fragen für den Produktionsleiter

Schwerpunkt: Vorstellung ausgewählter gesetzlicher Problemfelder in der Produktion, Diskussion und Fragestunde zu rechtlichen Fragen

Mag. Georg J. Tusek, Lawfirm Rechtsanwälte, Linz

Rechtliche Rahmenbedingungen
  • im Arbeitsvertrag
  • im öffentlichen Recht
Verantwortung und Haftung des Produktionsleiters
  • Verwaltungsrechtliche Bestimmungen (Gewerberecht, Gefahrenguttransport, AWG)
  • Arbeitsschutzbestimmungen (ANSchG, ArbIG, AZG, Dokumentationspflicht)
  • Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen: Arbeitsunfall, Haftungsprivileg - Aufseher im Betrieb ...
Haftung des Produktionsleiters
  • Zivilrechtliche Haftung – Schadenersatz
  • Strafrechtliche Haftung
  • Verwaltungsstrafrecht - Verantwortlicher Beauftragter § 9 VStG, § 23 ArbIG
Exkurs: Betriebshaftpflicht, Versicherungsregress


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