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Zeitplan: Montag, 26. März bis Freitag, 30. März 2012 jeweils 9.00 - ca. 17.00 (Pause 10.30 und 15.30 (jeweils ca. 20 Minuten), gemeinsames Mittagessen um 12.00 (ca. 75 Minuten)) inklusive Welcome Dinner am Montag, den 26. März und Get together am Donnerstag, den 29. März ab 17.00
26. März 2012
Sicherheitsorganisation und -prozesse
Corporate Security Manager: Neue Bedrohungen, globale Krisen und straffe Budgets
- Kernkompetenzen des Corporate Security Manager
- Berufsbild im Wandel – Neue Technologien, neue Bedrohungen, unsichere Wirtschaft
- Fachkompetenz und Softskills
Organisatorische Grundlagen der Unternehmenssicherheit
- Aufgaben der Unternehmenssicherheit
- Sicherheit als Aspekt der Unternehmenskultur
- Effiziente Gestaltung der Sicherheits-Organisation
- Unternehmensstruktur und Unternehmensziele als Grundlage der Organisation
- Umfang und Kompetenzen der SicherheitsmitarbeiterInnen
- Messbarkeit von Sicherheit in Unternehmen
- Service Level Agreements / Sicherheit als Kompetenzzentrum organisieren
Security-Policy als Grundlage für Sicherheitsprozesse
- Was bedeutet die Security Policy?
- Corporate Security bei verteilten Standorten
- Sicherheitsprozesse definieren
- Hierarchische Strukturierung / Reporting und Nachverfolgung
- Qualifizierung des Sicherheitspersonals
Akzeptanz für Sicherheit im Unternehmen schaffen
- Transparenz und Kalkulierbarkeit von Sicherheitsprozessen
- Was sollen Mitarbeiter dürfen?
- Chancen und Risiken durch die Nutzung von Facebook, Twitter und Xing
Wolfgang N. Bachler, Geschäftsführender Gesellschafter, bachler & partners crisis and security consulting GmbH Anschließend Welcome Dinner
27. März 2012
Rechtliche Grundlagen für Security Manager
Wesentliche Grundsätze des Vertragsrechts (für Verträge mit externen Diensleistern)
- Wichtige Vertragspunkte: Entgelt und Zahlungsbedingungen / Termine und Verzug / Gewährleistung
- Schadenersatz / Vertragsstrafen / Kündigungsbestimmungen / Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Unzulässige Vertragsklauseln & Service Level Agreements
Der Security Manager als Arbeitnehmer
- Rechtstellung von „Sicherheitsfachkräften“ im arbeitsrechtlichen Sinn
- Aufgaben der Sicherheitsvertrauensperson nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz
- Haftungsbegrenzungen durch das DNHG
- Personalüberwachung aus arbeitsrechtlicher Sicht
- Personalüberwachung durch Kontrollmaßnahmen und technische Systeme aus arbeitsrechtlicher Sicht
- Verschiedene Arten von Betriebsvereinbarungen und die damit zu regelnden Maßnahmen
- Verwertungsverbot von „unzulässig erworbenen Beweismitteln“
- Gesetzliche Eingriffsverbote (Datenschutzgesetz; Brief- und Postgeheimnis und Internet-Policy)
- Maßnahmen bei Verstoß gegen rechtswidrige und/oder rechtmäßige Anordnung im Falle der Kontrolle
- Verwarnung - Kündigung - Suspendierung - fristlose Entlassung
Personalüberwachung: strafrechtliche Komponenten
- Grundlagen des Strafrechts
- Häufig vorkommende Delikte: Mitarbeiterdiebstähle, -betrug / Veruntreuung, Untreue / Kridadelikte
- Rücktritt vom Versuch, tätige Reue, Selbstanzeige
- Grundlagen des Strafverfahrens (Wirtschaftsstrafverfahren) & Anzeigepflicht
- Schadenersatz (Zivilrechtliche Haftung)
- Organisations-, Auswahl- und Überwachungsverschulden sowie Dokumentation
- Haftung und Haftungsumfang des Täters und der Führungskräfte, die Vergehen nicht erkannt haben
- Voraussetzungen und Umfang des Schadenersatzes
- Schutzgesetzverletzung
- Möglichkeiten und Grenzen der vertraglichen Gestaltung
Mag. Georg J. Tusek, Rechtsanwalt, Lawfirm Rechtsanwälte, Linz
28. März 2012
Gebäudesicherheit und Zutrittskontrolle
Planung von Gebäudesicherheit
- Relevante Ö-Normen
- Planungsgrundsätze, Risikoanalyse & Bedarfsplanung Gebäudenutzung unter Berücksichtigung des Arbeitnehmerschutzes
- Berücksichtung von Arbeitsplatzkonzepten wie z. B. Desk-Sharing, Tele-Working, Kommunikationszentren
Gebäudesicherheit
- Das Vor- und Umfeld : Perimeterschutz (Außenhaut, Landschaftsgestaltung, Zäune, etc)
- Technische Gebäudesicherheit
- Bauordnung ist Ländersache
- Baulicher Brandschutz / TRVB’s / EU-Einfluss / Richtlinien–Harmonisierung
- Betrieblicher (vorbeugender) Brandschutz:
Brandschutzbeauftragter, Brandschutzwarte / Flucht- und Rettungswege / Wie sichere ich richtig und kostengünstig?
- Zutrittskontrollen diverser Art, deren Vor- und Nachteile
- Interne Zonen / Sicherungs- & Alarmsysteme / Videoüberwachung / Organisatorische Maßnahmen / die Wächtertour
- Planung und Gestaltung von IT und Serverräumen
- Schutzzielfestlegung & technische Infrastruktur
- Sicherheitsmaßnahmen im Rechenzentrum (baulich & organisatorisch)
- Datenschutz und Datensicherheit
Bernhard Gupper, Chief Security Officer bei Nabucco Gas Pipeline International Thomas Schadler, Security Manager, TNT Express GmbH Austria
29. März 2012
BCM (Business Continuity Management), Notfallplanung und Krisenmanagement
Risikoanalyse: Gefahrenpotenziale erkennen und einschätzen
- Die Ist-Erfassung: Gefahrenkatalog und Schwachstellenanalyse
- Wie Sie Unternehmensrisiken erkennen: Die wichtigsten Gefahrenpotenziale
- Präventive Sicherheit und Prozessorientierung
- Wie werden die einzelnen Kriterien beurteilt?
Aufbau, Planung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten
- Grundlagen für das erfolgreiche Erarbeiten von Sicherheitskonzepten
- Wer sollte bei der Erstellung eingebunden sein?
- Fallen und Hürden bei der Erarbeitung von Sicherheitskonzepten
- Welche Kosten sind für Sicherheitskonzepte gerechtfertigt?
- Wie Sie das Sicherheitskonzept im Unternehmen durchsetzen
- Corporate High Risk Policy
Notfallplanung, Business Continuity- und Krisenmanagement
- Notfallplanung: unmittelbare Reaktion in Gefahrensituationen
- Business Continuity Planning / Reduktion von Folgeschäden /Prozesskettenanalyse
- Krisenmanagement / Krisenstab und Teams / Räume und Hilfsmittel / Datenbasis /
- Aufbau- und Ablauforganisation / Krisenkommunikation / Schulungen
Wolfgang N. Bachler, Geschäftsführender Gesellschafter, bachler & partners crisis and security consulting GmbH
Krisenkommunikation
- Kommunikation mit MitarbeiterInnen und Krisenstab während einer Krise
- Mit Misstrauen und Gerüchten umgehen - Erzählen, aber Emotionalisierung vermeiden - Informelle Kommunikation - Auf wen Sie in der Krise bauen können
- Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen
- Sprachreglement und Kontaktlisten festschreiben - Zusammenarbeit zwischen Pressestelle, Öffentlichkeitsarbeit und Sicherheit - Wie mit Medien umgehen - Kommunikationskanäle beobachten und richtig reagieren
- Exkurs: Social Media in Krisensituationen
- Facebook, Twitter, Xing und Co. – Wie unterscheidet sich Kommunikation in Social Media von herkömmlichen Kanälen - Wer betreut Social Media in Ihrem Unternehmen? - Monitoring der Social Media Kommunikation - Verbieten, Tolerieren, Fördern – Risiko und Nutzen von Social Media und sonstigen Web 2.0 Anwendungen Harald Schiffl, Geschäftsführender Gesellschafter, preventK GmbH
Get together ab ca. 17.00
Krise in Echt! Kommerzialrat Peter Demetler – ehemaliger Geschäftsführer der Prolactal GmbH über seine Erfahrungen bei dem Ereignis, das als größter Lebensmittelskandal der Zweiten Republik in die Geschichte eingehen sollte: der mit Listerien kontaminierte Quargel-Käse!
- Wie man mit einer Krise fertig wird
- Wie man dem Druck von EigentümerInnen, JournalistInnen, RechtsanwältInnen und PolitikerInnen standhält
- Wie sich die Krise auf die Krisenmanager persönlich auswirkt
Kommerzialrat Peter Demetler, Berater und ehemaliger Geschäftsführer, Prolactal GmbH
30. März 2012
Krisen Szenario Training
An diesem Tag kommen Sie ins Schwitzen. Erleben Sie hautnah eine Krise und meistern Sie diese im Team. Bei der erfolgreichen Absolvierung winkt das Zertifikat ‚Corporate Security und Krisen Management‘.
Harald Schiffl, Geschäftsführender Gesellschafter, preventK GmbH Kommerzialrat Peter Demetler, Berater und ehemaliger Geschäftsführer, Prolactal GmbH Wolfgang N. Bachler, Geschäftsführender Gesellschafter, bachler & partners crisis and security consulting GmbH |
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